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Logbucheintrag 08.07.2026

6. Tag - Mittwoch

8:30. Krumme Balg, Wattenmeer, vor Ameland. 7 (vielleicht auch 8) Mutige Segler machen sich auf den Weg auf das Vordeck der der Eendracht. Um 8:36 und 17 Sekunden (Plus/minus 5 min.) Tauchte der Anker aus den Fluten des Wattenmeeres auf. In vierer Gruppen kurbelten sie unermüdlich weiter, bis der Anker sicher an Ort und Stelle hing. Der Schäkel, welcher die Kette mit dem Anker verbindet, befand sich nun genau 12,473 cm über dem Stahlboden des Decks. Sobald der Anker gelichtet, der Motor am Laufen und das Großsegel gehisst, Ziehen mehrere der 7 oder 8 Seglern die Fock in die Höhe. Majestetisch schneidet die Eendracht sich ihren Weg durch die Wellen. (Man könnte es auch egoistische Wasserverdrängung nennen.) Allmählich erwachen auch die übrigen Segeler aus dem Gestankskoma in ihren ca. 4 Quadratmeter großen Stinkekammern. Einige kamen aus ihren Kajüten um zu Frühstücken, während Andi immer der Nase nach Gen Westen fuhr. Auf einmal heißt es: "Johooo... Eine Wende!" Dann muss es schnell gehen! Erhaben dreht die Eendracht mit dem Klüverbaum durch den Wind. Backstage werden gelöst und angezogen. Bäume schlagen auf die andere Seite. Segel und Leinen schlagen im Wind. Dann auf einmal Stille. Die Wende ist geglückt. Kurz darauf die nächste Wende. Der Klüverbaum durch den Wind, Backstage lösen und anziehen. Segelflattern und Leinenschlagen. Nach unzähligen weiteren: "Johooo... Eine Wende!" Endlich die Ablösung. Die 7 oder 8 von 8:30 Uhr gehen endlich Frühstücken! In der Zeit weiter: eine Wende nach der anderen. 210 Quadratmeter Segelfläche schlagen von einer Seite auf die andere. 11:30 Uhr. Kalle, Mikis, Lauritz und Jaro kommen an Deck. Der Abwasch der 24 Teller, weiteren Messern und Bechern ist getätigt. Und Wieder: "Johooo... Eine Wende!"  Plötzlich ein Ruck. Die Eendracht sitzt auf Land. (Naja. Eigentlich nur eine Sandbank.) Kurze Zeit später sieht man aus der Ferne Plötzlich viele Bunte Badehosen im Wasser. Ein paar waghalsige Individuen Stürzen sich in Kamikaze Aktionen ins Wasser. Plötzlich schwamm der 92 Tonnen Schwere Stahlklotz wieder. Man sieht wie eine Erwachsene Person in Richtung Badeleiter eilt. Chaos und "Oh Nein! Wie sollen wir nun wieder an Bord kommen?!" wurden vom Wind zum Schiff getragen. Doch zum Glück wurde frühzeitig mitgedacht. Der Anker war unten! Somit kommen alle wieder sicher zurück über die Badeleiter an Bord. Nach einem kurzen Abspritzen mit dem Wasserschlauch gibt es erst einmal Mittagessen. Inzwischen ist es 13:00. Um 14:00 machen sich alle Personen wieder auf den Weg an Deck. Nun Segeln 27 Individuen durch die Wellen des Wattenmeeres. Und immer wieder: "Johooo... Eine Wende." 16:23 Uhr. Die Sonne erscheint. Auf einmal wir das Achterdeck zum Sonnendeck. Einige Freunde der Sonne liegen dort und Sonnen sich. Ab und zu Schlägt der Großbaum über, weil Andi ruft: "Johooo... Eine Wende!" Aber macht ja nichts, wenn der Großbaum mit gefühlter Überschallgeschwindigkeit und mindestens 120 Db über einem lang ballert. Nach unzähligen weiteren Wenden legt die Gruppe um 18:22 schließlich an. Nun wir das Stromkabel gelegt und Marco geht ganz Mutig Duschmaken kaufen. Um 19:38 klingelt die Essensglocke. Es gibt: Lasagne. Gefühlte 20 kg werden verschlungen. Dazu noch einmal gefühlte 10 kg Rot Krautsalat. Tapfer machte sich der Abwaschdienst nach dem Essen nach dem Essen an den Abwasch. 22:00 Uhr. Die Abendrunde beginnt. Es gibt Chips und die Schiffsgemeinde singt kräftig. Und NATÜRLICH sind keine Handys am Start. Danach fällt die ganze Schiffsgemeinde in einen Tiefen Schlaf und Später in das allnächtliche Schlafkoma.

Ein Bericht von: Aurelius, Henri und Falk

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